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Vom Versprechen zur Nachweispflicht

Die Zeit der unverbindlichen Nachhaltigkeitsclaims läuft ab. Spätestens am 27. September 2026 muss Ihr „grünes Versprechen“ einer strikten, gesetzlich verankerten Nachweispflicht folgen. Die neue EmpCo Richtlinie (Empowering Consumers) markiert das Ende für vage Begriffe wie „klimaneutral“ oder „ökologisch“, sofern diese nicht durch objektive und wissenschaftlich fundierte Daten belegt werden können.

Für Versicherer und Banken bedeutet dies keine bloße Erweiterung der Regulierung, sondern eine neue Qualität der Marktanforderungen. Wer heute nicht proaktiv handelt, riskiert künftig nicht nur Greenwashing-Vorwürfe und rechtliche Sanktionen nach dem UWG, sondern auch den nachhaltigen Verlust des Kundenvertrauens.

Verwandeln Sie regulatorische Risiken in Ihren größten Wettbewerbsvorteil.

Scrollen Sie weiter, um zu erfahren wie Sie Ihr Portfolio mit der Zertifizierung nach DIN 77236-2 – dem objektiven „Nutri-Score“ für Finanzen – Ihre Marktkommunikation EmpCo-Compliant aufstellen und warum Branchenführer bereits heute auf unsere Expertise setzen.

Die Reichweite der EmpCo-Regulierung

Die EmpCo-Richtlinie markiert für die Finanzbranche eine neue Qualität der Marktanforderungen. Sie betrifft jeden Wirtschaftsakteur, der Nachhaltigkeitsinformationen gegenüber Verbrauchern in der EU verwendet. Besonderer Handlungsbedarf besteht für:

Versicherungsunternehmen:

Zur Absicherung von ESG-Produktaussagen in der Lebens- und Rentenversicherung.

Banken & Finanzdienstleister:

Für eine transparente Darstellung nachhaltiger Angebote gegenüber Endkunden.

Asset Manager & Fondsgesellschaften:

Um Transitionspläne und Netto-Null-Ziele durch Dritte verifizieren zu lassen.

Institutionelle Investoren:

Die eine belastbare Brücke zwischen interner Nachhaltigkeitsberichterstattung und externer Kommunikation benötigen.

Diese Versicherer setzen bereits auf uns für ihre zertifizierte Transparenz

Erfolgreich zertifizierte Partner:

Ihr Vorteil: Profitieren auch Sie von einem standardisierten Verfahren, das bereits bei Branchenführern erfolgreich im Einsatz ist und die Anforderungen von EmpCo voll unterstützt.

Was EmpCo für Finanzinstitute bedeutet

Die Umsetzung der (EU) 2024/825 Empowering Consumers (EmpCo)-Richtlinie markiert einen Wendepunkt in der Nachhaltigkeitskommunikation, indem sie vage Werbeversprechen durch strikte Nachweispflichten ersetzt. Künftig ist die Verwendung generischer Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“, „ökologisch“ oder „klimaneutral“ untersagt, sofern Unternehmen keine anerkannte Umweltleistung nachweisen können, die für den jeweiligen Claim relevant ist.

Besonders streng wird die Regulierung bei CO₂-bezogenen Aussagen: Werbeaussagen, die darauf basieren, ein Produkt allein durch die Kompensation von Treibhausgasemissionen (Offsetting) als „klimaneutral“, „reduziert“ oder „positiv“ darzustellen, sind künftig in allen Umständen verboten. Solche Claims suggerieren dem Verbraucher fälschlicherweise, dass der Konsum keine Umweltauswirkungen hätte oder sich die Aussage auf das Produkt selbst bezieht, obwohl die Kompensation außerhalb der Wertschöpfungskette stattfindet.

Auch Zukunftsversprechen über die ökologische Performance dürfen nicht mehr ohne substanzielle Grundlage abgegeben werden. Solche Aussagen sind nur noch zulässig, wenn sie durch klare, objektive und öffentlich zugängliche Verpflichtungen gestützt werden, die in einem detaillierten, realistischen Umsetzungsplan mit zeitgebundenen Zielen festgehalten sind. Dieser Prozess muss zudem regelmäßig durch einen unabhängigen Drittgutachter überwacht werden, dessen Ergebnisse den Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden müssen.

Zusätzlich wird die Transparenz bei Nachhaltigkeitssiegeln massiv erhöht. Die Anzeige von Siegeln ist künftig nur noch dann erlaubt, wenn diese entweder von staatlichen Stellen etabliert wurden oder auf einem offiziellen Zertifizierungssystem basieren. Ein solches System muss unter Einbeziehung von Experten entwickelt worden sein, für alle Akteure offenstehen und eine objektive Überwachung durch unabhängige Dritte gewährleisten. Diese neuen Regeln treten nach der nationalen Umsetzung verbindlich ab dem 27. September 2026 in Kraft.

Die Brücke zwischen CSRD und Marketing

Während die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) Unternehmen primär zur systematischen und standardisierten internen Erfassung und Offenlegung von Nachhaltigkeitsdaten verpflichtet, adressiert die EmpCo-Richtlinie gezielt die externe Kommunikation dieser Informationen gegenüber dem Endkunden. Damit schafft die Richtlinie eine verbindliche Brücke zwischen der Berichterstattung und der Marktkommunikation, um sicherzustellen, dass ökologische Werbeversprechen fundiert und belegbar sind.

Insbesondere für Finanz- und Versicherungsprodukte bedeutet dies eine neue Qualität der Regulierung, die mit einer besonderen Sorgfaltspflicht einhergeht. Nachhaltigkeitsbewertungen (ESG) dürfen künftig nicht mehr auf vagen Behauptungen beruhen, sondern müssen auf einer klaren, wissenschaftlich fundierten Methodik sowie objektiven und verifizierbaren Kriterien basieren.

Ein zentraler Aspekt ist dabei die Verständlichkeit: Um Fehlentscheidungen der Verbraucher zu vermeiden, müssen alle Informationen klar, relevant und verlässlich aufbereitet sein, sodass Konsumenten die tatsächliche Nachhaltigkeit eines Produkts auf einen Blick nachvollziehen können. In diesem Zusammenhang verschiebt sich die Beweislast faktisch zum Unternehmen: Werbende müssen für jeden genutzten Claim die entsprechende Evidenz – einschließlich der zugrundeliegenden Datenquellen und Methodiken – lückenlos dokumentiert und für eine Überprüfung bereitgehalten haben.

Verifizierung nach DIN 77236-2 und ISO 32212

auf der Produktebene

Die Zertifizierung nach DIN 77236-2 etabliert sich als der maßgebliche Goldstandard für Versicherungsunternehmen, um die komplexen Anforderungen der EmpCo-Richtlinie strukturiert und rechtssicher umzusetzen. Als objektives Gütesiegel für Nachhaltigkeitsclaims schafft die Norm durch ihre Standardisierung ein hohes Maß an Rechtssicherheit, da sie einheitliche und nachvollziehbare Kriterien liefert, die exakt den EU-Anforderungen an „objektive und überprüfbare Nachweise“ entsprechen.

Ein zentraler Vorteil ist die unabhängige Bestätigung durch externe Experten: Damit erfüllen Versicherer die strikte regulatorische Forderung nach einer Verifizierung durch Dritte, was nicht nur das Vertrauen der Verbraucher nachhaltig stärkt, sondern auch das Risiko kostspieliger Abmahnungen – etwa nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) – effektiv minimiert. Schließlich gewährleistet dieser Prozess eine umfassende Marketing-Compliance, indem er eine belastbare und wissenschaftlich fundierte Grundlage für die gesamte Verkaufsdokumentation bietet – von der digitalen Präsenz auf der Website bis hin zum detaillierten Beratungsprotokoll.

auf der Unternehmensebene

Strategische Absicherung der Netto-Null-Ziele: Verifizierung nach ISO 32212
Parallel zur Produktzertifizierung stellt die Verifizierung von Transitionsplänen nach ISO 32212 sicher, dass auch die übergeordneten Nachhaltigkeitsziele Ihres Instituts einer kritischen Prüfung standhalten. Um gegenüber Kunden und Investoren weiterhin glaubwürdig Netto-Null-Ziele kommunizieren zu können, verlangt die EmpCo-Richtlinie für Aussagen zur künftigen Umweltleistung explizit einen detaillierten und realistischen Umsetzungsplan.

Ein entscheidender Baustein dieser strategischen Compliance ist die geforderte Bestätigung durch unabhängige Dritte. Als Ihr Verifizierungspartner nach ISO 32212 prüft Zielke Rating, ob Ihre Transitionspläne auf objektiven, wissenschaftlich fundierten Fakten basieren und die notwendigen Ressourcen für die Zielerreichung hinterlegt sind. Dies schafft die notwendige Transparenz, um künftige Klimaversprechen rechtssicher in der Marktkommunikation zu verankern und den Vorwurf irreführender Werbung von vornherein zu entkräften.

Durch diesen ganzheitlichen Prüfansatz entsteht eine lückenlose Beweiskette für Ihre Klimastrategie. Sie schlagen damit die entscheidende Brücke zwischen Ihrer internen Nachhaltigkeitssteuerung und der externen Kommunikation gegenüber dem Verbraucher.

Das Ergebnis ist eine belastbare Positionierung als verantwortungsvoller Akteur, der nicht nur grüne Produkte anbietet, sondern dessen gesamter Transformationspfad unabhängig validiert und für den Markt verifizierbar dokumentiert ist.

Transparenz nach dem „Nutri-Score“-Prinzip

Um im Markt für nachhaltige Finanzprodukte eine echte Vergleichbarkeit zu etablieren, definiert die DIN 77236-2 einheitliche Standards für deren Gestaltung und Bewertung. Dieser zertifizierte Score dient spätestens ab dem 27. September 2026 als entscheidender objektiver Nachweis, um Nachhaltigkeitsaussagen gemäß der neuen EmpCo-Richtlinie rechtssicher belegen zu können.

Zur einfachen Orientierung funktioniert das System dabei analog zum bekannten Nutri-Score für Lebensmittel: Es macht komplexe Nachhaltigkeitsversprechen auf einen Blick sichtbar, wobei die Skala von einer dunkelgrünen Bestbewertung („A“ für sehr nachhaltig) bis hin zu einem tiefroten Bereich („F“ für nicht nachhaltig) reicht.

Die Bewertung zeichnet sich durch eine konsequente datenbasierte Objektivität aus, da sie sich auf die öffentlich zugänglichen Informationen aus dem European ESG Template (EET) der FinDaTex stützt. Dies stellt sicher, dass Marketing-Claims nicht länger auf vagen Behauptungen beruhen, sondern auf den belastbaren ESG-Daten der Asset Manager aufbauen. Ein wesentlicher Teil der Methodik ist zudem die detaillierte Kohärenzprüfung: Hierbei wird die Konsistenz der Daten streng überwacht, um zu gewährleisten, dass die Angaben im Produktinformationsblatt lückenlos mit der tatsächlich umgesetzten Anlagestrategie übereinstimmen.

In vier Schritten zur EmpCo-Compliance

Um sicherzustellen, dass Ihr Portfolio pünktlich zum Anwendungsstart am 27. September 2026 vollumfänglich compliant ist, begleiten wir Sie durch einen hocheffizienten Verifizierungsprozess. Unser strukturierter und standardisierter Weg ermöglicht es Ihnen, die komplexen regulatorischen Anforderungen der EU zielgerichtet umzusetzen. Dabei entspricht unser gesamtes Verfahren den strengen EU-Vorgaben für Zertifizierungssysteme, welche eine unabhängige Prüfung durch Dritte sowie transparente und objektive Prozesse zwingend vorschreiben.

Im ersten Schritt führen wir eine fundierte Produkt-Analyse durch, bei der die relevanten Nachhaltigkeitsmerkmale Ihres Finanzprodukts auf Basis der standardisierten FinDaTex-EET-Datensätze erfasst und bewertet werden,. Anschließend unterziehen wir Ihr Produkt einer strukturierten Prüfung gemäß den einheitlichen und nachvollziehbaren Kriterien der DIN 77236-2. Sämtliche Ergebnisse werden von uns transparent und prüffähig aufbereitet, wobei wir besonderen Wert auf die wissenschaftliche Fundierung Ihrer Claims legen, um jegliche Greenwashing-Risiken proaktiv auszuschließen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten Sie die offizielle Bestätigung der Konformität sowie Ihren individuellen DIN-Nachhaltigkeitsscore auf einer Skala von A bis F für Ihre Marktkommunikation.

Das Ergebnis ist eine belastbare Grundlage, die Ihre Nachhaltigkeitsversprechen sowohl für Verbraucher als auch für Regulierungsbehörden jederzeit nachvollziehbar macht und Ihr Unternehmen rechtssicher im Rahmen der aktuellen EmpCo-Regularien positioniert.

Warum unsere Zertifizierung Ihre EmpCo-Compliance garantiert

Die neue EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel (EmpCo) stellt Versicherer vor eine klare Wahl:

Entweder werden Nachhaltigkeitsversprechen durch objektive und verifizierbare Nachweise gestützt, oder sie müssen aus der Marktkommunikation verschwinden. Unsere Zertifizierung nach DIN 77236-2 ist exakt darauf ausgerichtet, diese regulatorische Lücke rechtssicher zu schließen.

Hier sind die drei Säulen, warum unser Verfahren die EU-Anforderungen vollständig erfüllt:

1. Transparente und öffentliche Methodik

Die EmpCo-Richtlinie verbietet Nachhaltigkeitssiegel, die nicht auf einem anerkannten Zertifizierungssystem basieren. Ein solches System muss laut EU-Vorgaben über öffentlich zugängliche Bedingungen verfügen und unter Einbeziehung von Experten entwickelt worden sein.

2. Objektive Datenbasis statt vager Claims

Die EU fordert, dass Umweltaussagen auf wissenschaftlich fundierten und belastbaren Daten beruhen müssen.

3. Wissenschaftliche Expertise und unabhängige Überwachung

Ein entscheidender Punkt der EmpCo-Regulierung ist die Forderung nach einer unabhängigen Prüfung durch Dritte . Insbesondere bei Aussagen über die künftige Umweltleistung verlangt die EU die regelmäßige Überprüfung durch einen unabhängigen Experten, der frei von Interessenkonflikten ist und über nachgewiesene Kompetenz verfügt.

Unsere Lösung: Unsere gesamte Prüfmethodik ist öffentlich einsehbar und basiert auf der DIN 77236-2. Damit erfüllen wir das Transparenzgebot der EU und bieten einen standardisierten Weg, den Anforderungen an „objektive und überprüfbare Nachweise“ gerecht zu werden.

Unsere Lösung: Wir nutzen für unsere Analyse ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen, insbesondere das European ESG Template (EET) der FinDaTex. Da wir auf denselben Daten aufbauen, die Asset Manager den Versicherern für ihre Produktinformationsblätter übermitteln, gewährleisten wir eine höchste Kohärenz und Objektivität der Ergebnisse. Dies schließt das Risiko von Greenwashing durch Marketing-getriebene Pauschalaussagen systematisch aus.

Unsere Lösung: Unser Beirat sichert diese geforderte Expertise und Unabhängigkeit auf höchstem Niveau. Mit Experten wie Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski (Humboldt-Universität zu Berlin), einem renommierten Juristen für Versicherungsrecht und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft e. V., garantieren wir eine fachlich fundierte und neutrale Bewertung. Seine Expertise stellt sicher, dass unsere Zertifizierungsprozesse den aktuellen rechtlichen Standards und den Anforderungen an eine unabhängige Drittverifizierung vollumfänglich entsprechen.

    Unsere Zertifizierung bietet Ihnen nicht nur ein Marketing-Tool, sondern eine belastbare Compliance-Grundlage . Wir erfüllen die EU-Kriterien für Zertifizierungssysteme – Transparenz, Experten-Konsultation und objektive Drittprüfung – und machen Ihre Finanzprodukte damit sicher für den Anwendungsstart im September 2026 .

    Klarheit für Sie und Ihre Kunden

    Die Zeit der unverbindlichen Nachhaltigkeitsclaims endet am 27. September 2026, wenn aus grünen Werbeversprechen eine strikte Nachweispflicht wird. Wer heute nicht proaktiv handelt, riskiert künftig nicht nur Greenwashing-Vorwürfe und rechtliche Sanktionen, sondern auch den nachhaltigen Verlust des Kundenvertrauens.

    Um das Greenwashing-Risiko effektiv zu minimieren, müssen vage Begriffe wie „klimaneutral“ oder „ökologisch“, die künftig ohne wissenschaftlich fundierte Belege untersagt sind, durch belastbare Fakten ersetzt werden. Als anerkannter Nachweis für die EmpCo-Compliance bietet sich hierbei der DIN-Nachhaltigkeitsscore 77236-2 an – ein objektives Bewertungssystem nach dem Nutri-Score-Prinzip, das Transparenz auf einen Blick schafft.

    Folgen Sie dem Beispiel von Branchenführern wie der Bayerischen, Fidelidade und der Debeka, die den strategischen Wert dieser Verifizierung durch uns bereits erkannt haben und ihre Produkte erfolgreich am Markt positionieren.


    Die Frage ist nicht mehr, ob Sie Ihre Produkte belegen müssen - sondern ob Sie heute schon bereit dafür sind.



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