Versicherungsstudie 2018 veröffentlicht

Am 27.04.2018 haben wir unsere Versicherungsstudie 2018 über deutsche und österreichische Versicherer mit dem Titel „Der Stress nimmt zu“ veröffentlicht. Die Kernaussagen lauten:

Lebensversicherer
Der Zinszusatzreservemechanismus führt zum Auflösen aller stillen Reserven spätestens bis zum Jahr 2020.

Krankenversicherer
Die politischen Risiken dominieren; Wachstum wird meist nur durch Beitragsanpassungen generiert.

Sachversicherungen
Es kann von weiterhin steigender Profitabilität ausgegangen werden.

Versicherer in Österreich
Schwächeres Abschneiden im Lebensversicherungsgeschäft, aber insgesamt gute Profitabilität.

Versorgungswerke
Leistungsanpassungen liegen in greifbarer Nähe.

Run-off
Die Eigenkapitalzufuhr führt zu stabileren und ertragsreicheren Versicherungsbeständen.

Solvency II-Reporting
Es besteht Verbesserungsbedarf in der Offenlegung.

Nachhaltigkeitsreporting
Die EU stellt das derzeitige CSR-Reporting schon wieder infrage; das könnte die Kunden positiv beeinflussen.

Ohne Gesetzesänderung bis Ende Mai müssen die Lebensversicherer, die aus heutiger Sicht die Zinszusatzreserve für das laufende Geschäfgtsjahr nicht stellen können (hier wird es ca. 5-7 Versicherer geben), dies im Lagebericht der Öffentlichkeit kenntlich machen. Wir haben bereits die alte Bundesregierung im Herbst 2016 auf diese Gefahr hingewiesen. Sie hat es vorgezogen, die Wahl abzuwarten. Damit führte sie durch Nichtstun zu einem sinnlosen Drehen des festverzinslichen Portefeuilles. Bonds mit hohen Koupons mussten verkauft werden und gegen solche mit kleineren eingetauscht werden, was gerade die jüngeren Kunden benachteiligt. Außerdem führt es zu einem Vertrauensverlust in das Produkt Lebensversicherung. 

Wir danken dem Asset Manager Athora und dem IT-Beratungshaus Wolters Kluwer CCH Tagetik für die Unterstützung.

 

Bestellung

Sie können sich die Zusammenfassung hier herunterladen, bestellen können sie folgend.

 

Versicherungsstudie 2018 – Der Stress nimmt zu.

Ohne Gesetzesänderung bis Ende Mai müssen die Lebensversicherer, die aus heutiger Sicht die Zinszusatzreserve für das laufende Geschäfgtsjahr nicht stellen können (hier wird es ca. 5-7 Versicherer geben), dies im Lagebericht der Öffentlichkeit kenntlich machen. Wir haben bereits die alte Bundesregierung im Herbst 2016 auf diese Gefahr hingewiesen. Sie hat es vorgezogen, die Wahl abzuwarten. Damit führte sie durch Nichtstun zu einem sinnlosen Drehen des festverzinslichen Portefeuilles. Bonds mit hohen Koupons mussten verkauft werden und gegen solche mit kleineren eingetauscht werden, was gerade die jüngeren Kunden benachteiligt. Außerdem führt es zu einem Vertrauensverlust in das Produkt Lebensversicherung. 

Wir glauben, dass es im Run off ohne Eigenkapitalzufuhr nicht geht. Effizienzgewinne alleine reichen nicht.

Gerne stellen wir Ihnen diese Studie persönlich vor.

 Wir danken dem Asset Manager Athora und dem IT-Beratungshaus Wolters Kluwer CCH Tagetik für die Unterstützung.

Die Studie wird nur in gedruckter Form verschickt (ca. 100 Seiten). Die Studie ist kostenlos in Verbindung mit einer persönlichen Präsentation für unsere Versicherungskunden (1. Ebene). Für alle anderen berechnen wir 800,-€ + MwSt. (952,- € brutto).

© 2018 by Dr. Carsten Zielke & Autoren 
Vertragspartner: Zielke Research Consult GmbH, Aachen-Kornelimünster

Unsere Umsatzsteuer-ID: DE289061778

 

Bestellung Versicherungsstudie 2018

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